Aktuelles Wort-Akrobaten - Highlight:

Dies kann ein Nachteil oder ein Vorteil sein, sowohl für uns als auch für die gegnerische Mannschaft.

Erich Ribbeck über die aufgeladene Atmosphäre vor dem Länderspiel in der Türkei

 
   
     
 
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705
605
601
598

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  07.06.1969
Saison 1968/69, 34.Spieltag, 1.FC Köln - 1.FC Nürnberg 3:0
 
 
 

Der 34.Spieltag dieser Saison, der 07.06.1969, ging in die Geschichte der Fußball-Bundesliga ein!

Niemals zuvor und auch niemals mehr danach geschah etwas Ähnliches:

Der Meister der Vorsaison stieg ab!

Getroffen hat dies den 1.FC Nürnberg.

Hatte man am Spieltag zuvor beim Abstiegsendspiel gegen Borussia Dortmund noch per Elfmeter mit Glück ein 2:2 errungen und sich somit vor den Dortmundern gehalten, wurden die Franken am letzten Spieltag von Overath & Co. nicht annähernd so gnädig behandelt und standesgemäß mit 3:0 nach Hause und in Liga 2 geschickt!

53.000 Zuschauer wurden Zeuge dieses denkwürdigen und einmaligen Absturzes eines amtierenden Titelträgers, den auch drei Trainer nicht verhindern konnten, am wenigsten Kuno Klötzer, seines Zeichens Rekordabstiegstrainer...

So richtig erholt haben sich die Noris-Kicker davon nie, begründeten sie doch damals ihre Position als Rekordabsteiger...

Nach dem Verlust des Rekordmeister-Titels an die Bayern haben sie ja wenigstens diesen Titel behalten!

 
 
  13.05.2006
Saison 2005/06, 34.Spieltag, VfL Wolfsburg - 1.FC Kaiserlautern 2:1
 
 
 

Hier handelt es sich ebefalls um ein historisches Datum, wenn auch nicht mit vergleichbarer Tragweite...

Am 13.05.2006 stieg der 1.FC Kaiserlautern, einst Gründungsmitglied der Bundesliga zum zweiten Mal aus eben dieser Liga ab!

Das Spiel war hochdramatisch, da ein reines Endspiel um den Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse.

Die Lauterer gingen sogar in Führung, aber ein junger Mann, ansonsten im Wolfsburger Kader eher unbemerkt geblieben, schoss sich mit seinen Taten in diesem Spiel in die Herzen der Bayern-Fans!

Dieser Mann hieß Cedric Makiadi.

Sein Ausgleichstor in der 66. und seine Torvorlage zum Siegtreffer in der 69. Minute machte ihn danach nicht nur zum Mythos-Bayern.de - Liebling des Monats, sondern auch noch zum Mythos-Bayern.de - Liebling des Jahres!

In jeder Hinsicht also ein gelungener Tag dieser 13.05.2006...

 
 
  09.05.1998
Saison 1997/98, 34.Spieltag, 1.FC Köln - Bayer Leverkusen 2:2
 
 
 

Der 09.05.1998 war ein herrlicher Tag zum Ende der Saison 1997/98 und die Fans des FC auch vor dem Anpfiff noch voller Hoffnung.

Was allerdings dann passierte entbehrt nicht einer gewissen Ironie:

Bayer Leverkusen war zum Zeitpunkt des Spiels schon sicher für den dritten Platz und den Europapokal qualifiziert, nur für Köln ging es noch darum als Gründungsmitglied nicht aus der Bundesliga abzusteigen!

Zwar war die Lage auch vorher schon relativ schwierig, aber eben nicht unmöglich!

Bis zur 88. Minute führte der FC mit 2:1, als ein gewisser Dirk Lottner - zwei Jahre zuvor vom FC an Leverkusen abgegeben, vor 38.500 geschockten Zuschauern den Ausgleich schoss und der erste Abstieg in der Geschichte des 1.FC Köln feststand!

Die pikante Note daran ist, dass eben dieser Dirk Lottner direkt danach wieder zum FC Kölle zurückwechselte, aufgrund seines eigenen Tores aber zu einem Zweitliga - Team - sowas nennt man Ironie des Schicksal, oder einfach nur Dummheit... ;-)

 
 
  16.10.1965
Saison 1965/66, 08.Spieltag, Kaiserslautern - Tasmania Berlin 0:0
 
 
 

Dieses Spiel sei hier einmal exemplarisch genommen, um einige andere Sternstunden in der Bundesliga - Geschichte zu beleuchten: Tasmania 1900 Berlin, das nicht Bundesliga - taugliche Resultat des Bundesliga - Skandal von 1965 versuchte zwar sein Bestes den DFB nicht zu blamieren, schlug mit diesem Versuch aber Spieltag für Spieltag fehl!

Am Ende der Saison standen die bekannten Daten zu Buche: 15:108 Tore und 8:60 Punkte.

Diese 8 Punkte darf man anhand der Leistungsstärke von Tasmania aber getrost als Sensation bezeichnen und der 1.FC Kaiserslautern hatte daran einen gehörigen Anteil, nämlich genau 25%!

Nicht nur im Heimspiel am 08.Spieltag (16.10.1965), sondern auch im Rückspiel, am 25.Spieltag (12.03.1966) kamen die Pfälzer Buben nicht über ein Unentschieden gegen diesen allenfalls drittklassigen Gegner hinaus, wo andere Mannschaften 5:0, 9:0 gewannen!

Hier ist die gesamte Liste, der Tasmania - Punktelieferanten:

  • Karlsruher SC (01.Spieltag, 0:2)
  • Kaiserslautern (08.Spieltag, 0:0)
  • Mönchengladbach (19.Spieltag, 0:0)
  • Kaiserslautern (25.Spieltag, 1:1)
  • Werder Bremen (29.Spieltag, 1:1)
  • Neunkirchen (33.Spieltag, 1:2)

 
 
  15.05.1999
Saison 1998/99, 32.Spieltag, Borussia Mönchengladbach - Hamburger SV 2:2
 
 
 

Zwar nicht als Gründungsmitglied, aber trotzdem als Urgestein geriet Borussia Mönchengladbach in der Saison Saison 1998/99 an den Rand des Abgrunds und stürzte tatsächlich ab!

Aber eins nach dem anderen:

Die Saison der Ex-Fohlen verlief alles andere als flüssig und ließ die Mannschaft vom Bökelberg auch eher wie Ackergäule wirken...

Bis allerdings zu diesem 15.05.1999 gab es im Umfeld des Vereins aber immer noch einen Restfunken der Hoffnung und selbst noch im Spiel schien man sich ein weiteres Mal retten zu können:

Borussia führte in der 89. Minute mit 2:1 und spielte mit 11 gegen 10 Hamburger, nach der Gelb-Roten Karte für Panadic (HSV) in der 82. Minute - im Grunde beste Vorraussetzungen für einen Sieg - allerdings nicht in dieser Saison und nicht für die Gladbacher!

Es kam wie es häufig kommt: Hans-Jörg Butt, der 11-Meter-Schütze vom Dienst des Hamburger SV trat zum Kreidepunkt und verwandelte tatsächlich zum, von Gladbacher-Seite wenig bejubelten Ausgleich!

Die Gladbacher stiegen zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte aus der Bundesliga ab, blieben dort ganze zwei Jahre und haben seit dem auch Schwierigkeiten sich überhaupt wieder zu etablieren - nur von Historie kann nun einmal keine Mannschaft (über)leben... 8-)

 
 
  14.11.1981
Saison 1981/82, 14.Spieltag, Eintracht Frankfurt - Werder Bremen 9:2
 
 
 

Der 14. Spieltag der Saison 1981/82 sah die wohl denkwürdigste Niederlage in der Geschichte des SV Werder Bremen.

Mit sage und schreibe 9:2 Tore überrannte die damals auch auf europäischer Ebene noch bedeutsame Eintracht aus Frankfurt (gibt es noch Überlebende aus dieser Zeit?!) die hilflos über den Platz taumelnden Aufsteiger von der Weser und das, obwohl Bremen in der 7. Min. sogar in Führung gegangen war!

Hier die Torabfolge:

  • 0:1 Meier (7. Min.)
  • 1:1 Nickel (20. Min.)
  • 2:1 Borchers (24. Min.)
  • 3:1 Borchers (40. Min.)
  • 4:1 Borchers (43. Min.)
  • 4:2 Reinders (64. Min.)
  • 5:2 Nachtweih (71. Min.)
  • 6:2 Nachtweih (74. Min.)
  • 7:2 Cha (78. Min.)
  • 8:2 Nickel (80. Min.)
  • 9:2 Cha (89. Min.)

Und hier die Helden in Grün-Weiß:

Rülander (78. Frese) - Okudera, Fichtel, Siegmann (der mit Lienen's aufgeschlitztem Oberschenkel), Otten, Möhlmann, Bracht (46. Rautiainen), Gruber, Meier, Reinders, Kostedde

Leider hat diese Niederlage keinen größeren Schaden angerichtet, denn die Elf vom Weserstadion schaffte es doch tatsächlich auf den 5. Platz in der Abschlusstabelle.

 
 
  15.04.1967
Saison 1966/67, 28.Spieltag, Eintrach Braunschweig - FC Bayern 5:2
 
 
 An diesem Tag erlitt der FC Bayern eine Niederlage, die im Nachhinein niemanden beim FC Bayern wirklich störte - unlängst hat Franz Beckenbauer dies auch noch einmal zugegeben, aber was passierte nun an diesem Spieltag kurz vor Ende der Saison 66/67?

Der FC Bayern gastierte bei Eintracht Braunschweig und hatte zum damaligen Zeitpunkt auch noch eigene Chancen den Titel zu holen. Wohl noch etwas gefrustet von der Niederlage im Derby zwei Spieltage zuvor, "strengten sich die Bayern nicht wirklich übermäßig an" (Franz Beckenbauer), um gegen die Niedersachsen eine Niederlage zu vermeiden, was man dem Tor-Verlauf auch deutlich ansah, da die Braunschweiger zur Halbzeit schon mit 4:0 und später gar mit 5:0 führten, ehe die Bayern innerhalb von 5 Min. noch 2 Tore schossen.

Kaum planbar war allerdings mit Sicherheit, dass am Ende tatsächlich genau dieses Spiel mitentscheidenden Charakter bekam, wie folgende Übersicht zeigt:

1. Eintrach Braunschweig
2. TSV 1860 München
34
34
49:27
60:47
43:25
41:27

 
 
  19.05.2001
Saison 2000/2001, 34.Spieltag, Hamburger SV - FC Bayern 1:1, FC Schalke 04 - Unterhaching 5:3
 
 
 An diesem Tag holte der FC Bayern seine wohl denkwürdigste Meisterschaft, auch wenn die Meisterschaft als solche über 34 Spieltage nicht unbedingt reich an Dramatik war, aber die insgesamt 9 Niederlagen des Meisters FC Bayern sprachen doch eine deutliche Sprache, dass nämlich kein anderes Team in dieser Spielzeit den Titel haben wollte, denn noch nie wurde eine Mannschaft mit so vielen Niederlagen Deutscher Meister, aber zurück zur Dramatik:

Nach dem Sieg in Hinspiel in Gelsenkirchen und erst Recht im Rückspiel in München war der FC Schalke der Konkurrent Nummer 1 für den FC Bayern im Kampf um die Meisterschaft, das 3:1 in München war eine Demonstration!

Genau da fangen aber schon die Probleme von S0:4 an:
Nicht nur das Rudi Assauer über die gesamte Saison und selbst noch, als sie tatsächlich oben standen, behauptete, dass seine Schalker nicht reif für den Titel waren (was die Spieler dann wohl irgendwann auch glaubten...), sondern auch die Tatsache dieser demonstrierten Überlegenheit am 29.Spieltag (14.04.2001), hätte für die Spieler Grund genug sein müssen, uns den sog. "Todes-Stoß" zu versetzen, sich vorab eindeutig abzusetzen in der Tabelle, denn dann hätten sich die wohl dramatischsten 4 Min. in der Bundesliga - Geschichte wohl vermeiden lassen, aus Königsblauer Sicht!

Aber der Reihe nach:

Am 33.Spieltag reiste der FC Schalke beim VfB Stuttgart an, nach einer Woche des Trommelfeuers aus München, die Andy Möller nur "als das Pfeifen der Bayern im Walde" abtat.
Die Bayern spielten zuhause gegen den FC Kaiserslautern, die Tabelle sah Bayern und Schalke punktgleich mit je 59 Punkten, Schalke aber auf Platz 1 aufgrund der wesentlich besseren Tordifferenz.

Lange Zeit sah alles sehr gut aus für die Spieler von S0:4, denn sie hielten in Stuttgart ein 0:0 und der FC Bayern lag sogar zurück gegen den FCK und all dies beim offensichtlich leichteren Programm am letzten Spieltag (Schalke zuhause gegen so-gut-wie Absteiger Unterhaching und Bayern zum starken HSV).

Doch es kam, wie es kommen mußte, offensichtlich doch ein bißchen nervös, ob der großen Chance auf den Titel schlotterten den Königsblauen auf dem schwäbischen Rasen merklich die Knie, vor allem als aus München der Ausgleich für den FC Bayern gemeldet wurde und als dann auch noch innerhalb von 7 Sekunden kurz vor Spielende nicht nur Krassmir Balakov das 1:0 Siegtor für Stuttgart, sondern auch der FC Bayern durch Alex Zickler zum 2:1 gegen Lautern kam, stürzte Schalke das erste Mal vom Himmel in die Hölle, mit nunmehr 3 Punkten Rückstand, bei nur noch einem Spiel!

Doch dieser Saison-Endspurt wäre nicht so besonders gewesen, wenn er nicht ein noch dramatischeres Ende genommen hätte:

Offensichtlich trunken vom 3 Punkte - Vorsprung und der zweimaligen Führung von Unterhaching in Gelsenkirchen, spulten die Bayern ihrerseits in Hamburg ihr Pensum nervös herunter und sehnten gegen Ende nur noch den Abpfiff herbei, da Schalke ein begeisterndes Spiel mit letztlich 5:3 Toren ablieferte (Haching führte 2:0 und 3:2).

Als es für die Bayern zum Super-Gau kam (1:0 Führung für den HSV durch Barbarez, Schalke Meister, aufgrund besserer Tordifferenz!), brach für viele Fans des FC Bayern die schon sicher geglaubte Freude über den Titel in sich zusammen, anti-zyklisch zu den Schalke Fans...

Was beim minutenlangen Jubel der Hamburger kaum einer ausser Olli Kahn registrierte, war, dass SR Markus Merk andeutete, den ausgedehnten Jubel nachspielen zu lassen...

Den ersten Schock erlebten die 70.000 Fans im Parkstadion nach Abpiff schon auf dem Rasen stehend, als bekannt wurde, dass in Hamburg noch gespielt wurde und der erste Jubel verfrüht war, aber den wirklichen Stich ins Herz gab es erst als Merk nach einem Rückpass in der Nachspielzeit einen Freistoss für den FC Bayern im Strafraum des HSV pfiff und mit der im Grunde allerletzten Aktion der Saison Patrick Andersson den Ball in die blauen Maschen drosch und danach einen roten Jubelsturm sondergleichen auslöste, der analog im Parkstadion in einem Tränen-Meer unterging...

So etwas kann man nicht inszenieren, oder planen, so etwas passiert nur im Fußball und so plötzlich und unerwartet, aber genau deshalb lieben wir ihn ja so - den Fußball!

 
 
  28.06.1972
Saison 1971/72, 34.Spieltag, FC Bayern - FC Schalke 04 5:1
 
 
 Die Saison 1971/72 war von der Tabelle her spannender als es heute im Rückblick erscheint, denn zum Einweihungsspiel ins neue Münchner Olympiastadion kamen an diesem Tag nicht nur die FC Bayern - Rekordkulisse von 80.000 Zuschauern, sondern auch noch zu einem echten Endspiel der FC Schalke in weite, rote Rund.

Durch einen Sieg zum Hinrunden - Abschluß hatte der FC Schalke den FC Bayern quasi herausgefordert und so formulierte es Udo Lattek dann auch seinerzeit: "Beim Rückspiel in München werden die Schalker ihr blaues Wunder erleben" - genau das passierte dann auch:

Die Bayern spielten sich in einen Rausch, Uli Hoeness erzielte das 100ste Tor einer Bundesliga - Mannschaft in einer Saison (am Ende sogar 101, bis heute unerreicht) und die Knappen, nur mit einem Punkt Rückstand angereist, traten die Rückreise mit einem 1:5 im Gepäck an!

 
 
  03.06.1972
Saison 1971/72, 32.Spieltag, VfB Stuttgart - Borussia Dortmund 2:0
 
 
 

Ein weiteres Ereignis dieser Saison 71/72 gilt es zu erwähnten - der mit heutigen Maßstäben schwer vorstellbare Abstieg von Borussia Dortmund (obwohl vor einigen Jahren fast Realität!)

Die Mannschaft vom "Borsigplatz" spielte zu dieser Zeit nur noch als Schatten zum Vergleich ihrer erfolgreichen Zeit Anfang bis Mitte der 60er Jahre und so kam es dann zu diesem 32.Spieltag, als der BVB mit 2:0 in Stuttgart verlor und nicht mehr zu retten war, wer kennt heute schon noch die Namen der damaligen Absteiger in Schwarz-Gelb:

Rynio - Peehs, Mietz, Rasovic, Andree, Kurrat, Schütz, Bücker, Ritschel, Wilhelm, Rieländer (46.Köstler)?

 
 
  20.05.2000
Saison 1999/2000, 34.Spieltag FC Bayern - Werder Bremen 3:1, Unterhaching - Bayer Leverkusen 2:0
 
 
 

Viele Bayern - Fans werden diesen Tag nicht vergessen können, genauso geht es uns von Mythos-Bayern.de

Schließlich ist dieser Tag ja auch mit so viel Hoffnung und Realismus im Vorfeld gestartet, denn wer glaubte schon, dass sich Leverkusen die Meisterschaft nicht wegnehmen ließe, schließlich mußten sie ja "nur" einen verdammten Punkt beim Aufsteiger, beim Underdog aus Unterhaching holen..!

Aber so ist das nun einmal im Fußball, ohne das Phrasen - Schwein vollaufen zu lassen, wenn man sich seiner Sache zu sicher ist, offensichtlich war dies in den Köpfen der Bayeraner der Fall und so begründeten sie an diesem Tag ihr Image der ewigen Verlierer, ein Image, dass sie seit diesem Tag all die Jahre danach nie wieder abgelegt haben:

Saison
2000/2001
2001/2002
2002/2003
Meisterschaft
4.Platz
2.Platz
15.Platz
DFB-Pokal
Achtelfinale
Finale
Halbfinale
Europapokal
Vorrunde
Finale
Zwischenrunde

Von Christoph Daum ganz zu schweigen, der damals schon mit sicherem Instinkt seinen eigenen Abstieg einläutete, ähnlich wie bei seinem Wechsel-Fehler in der Championsleague mit Stuttgart in Leeds, nach der Zufalls - Meisterschaft 1992...

 
 
 
 

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"Der FC Bayern ist für mich schon fast wie eine Ersatzfamilie ... wenn ich im Stadion sehe, wie die Zuschauer in der Fan-Kurve schunkeln und wie sie singen, dann krieg ich eine Gänsehaut.
Oder wenn wir im Westen irgendwo spielen, da warten 20.000 Bayern-Fans auf uns, da denk' ich schon, wir bieten den Leuten was.
Und ich sage meinen Spielern oft, wenn sie irgendwo einen Scheissdreck gespielt haben: Ihr wisst gar nicht, was ihr denen übers Wochenende angetan habt."

Uli Hoeneß